{"id":53,"date":"2019-03-02T12:07:53","date_gmt":"2019-03-02T12:07:53","guid":{"rendered":"http:\/\/homepage.kinderhaus-welterod.de\/?page_id=53"},"modified":"2022-04-02T10:49:25","modified_gmt":"2022-04-02T10:49:25","slug":"leistungsbeschreibung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kinderhaus-welterod.de\/?page_id=53","title":{"rendered":"Leistungsbeschreibung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Gesamteinrichtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.1 Tr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Kinderhaus \u201eBlaues L\u00e4ndchen\u201c ist eine private Einrichtung der Jugendhilfe. Tr\u00e4ger und Leiter ist Herr Michael Walter, Diplom-Sozialarbeiter. Wir sind Mitglied im \u201eBundesverband privater Tr\u00e4ger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK), in der \u201eInteressengemeinschaft Kleine Heime\u201c Hessen (IKH) sowie der \u201eInternationalen Gesellschaft f\u00fcr erzieherische Hilfen\u201c (IGFH). Zudem engagieren wir uns im Netzwerk Kindeswohl des Rhein-Lahn-Kreises.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.2 Grunds\u00e4tzliches Selbstverst\u00e4ndnis des Tr\u00e4gers<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.2.1 P\u00e4dagogische Ausrichtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese orientiert sich am Kind \/ Jugendlichen als Individuum, als Teil der Gruppe und als Teil der Gesellschaft. Wir begleiten es\/ihn in Richtung auf eine Integration ins Kinderhaus und, wenn m\u00f6glich, eine R\u00fcckf\u00fchrung in die Herkunftsfamilie oder eine Vorbereitung auf ein selbst\u00e4ndiges Leben bzw. eine Weitervermittlung in Anschluss-Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.2.2 P\u00e4dagogische Zielsetzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Altersgem\u00e4\u00dfe, geschlechtsspezifische und entwicklungsbezogene F\u00f6rderung von F\u00e4higkeiten mit dem Ziel der St\u00e4rkung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; des Selbstbewusstseins<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; des Selbstwertgef\u00fchls<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; der Selbst-\/Sozial-\/Sachkompetenz<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.2.3 Leitbild<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir verstehen uns als Partner von Kindern, Eltern und Jugend\u00e4mtern in der Erziehungshilfe unter dem Fokus der Zusammenarbeit mit Schulen, Ausbildungsstellen, Therapeuten, \u00c4rzten etc. Den Kindern und Jugendlichen wollen wir einen Lebensraum anbieten, in dem sie sich wohlf\u00fchlen und als Individuum in ihrer Ganzheitlichkeit von K\u00f6rper, Geist und Seele wachsen k\u00f6nnen. Dieser Lebensraum ist gekennzeichnet durch verl\u00e4ssliche Alltagsstrukturen, die Sicherheit und Orientierung geben. Das Ausbalancieren zwischen den W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen des Individuums einerseits und der Gemeinschaft andererseits, f\u00f6rdert die Entwicklung zur sozialen Pers\u00f6nlichkeit. Ausgehend vom situativen Ansatz holen wir das Kind\/den Jugendlichen da ab, \u201ewo es\/er ist\u201c, nehmen R\u00fccksicht auf seine individuellen Probleme und bringen seinen St\u00e4rken Wertsch\u00e4tzung entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.3 Kurzbeschreibung der Einrichtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Einrichtung ist ein kleines Kinderheim. In einem famili\u00e4ren Rahmen gef\u00fchrt, nennen wir es Kinderhaus, als Abgrenzung zu gro\u00dfen, schichtdienstbasierten Heimen. Das Haus bietet 9 Wohnpl\u00e4tze f\u00fcr Jungen und M\u00e4dchen in einer vollstation\u00e4ren Gruppe sowie 1 Inobhutnahmeplatz. Wir nehmen Kinder ab 3 Jahren \u2013 in Ausnahmef\u00e4llen auch darunter &#8211; auf und betreuen sie bis zur R\u00fcckf\u00fchrung in die Familie oder bis zur Verselbst\u00e4ndigung und, wenn von allen an der Ma\u00dfnahme Beteiligten gew\u00fcnscht, auch \u00fcber das 18. Lebensjahr hinaus.<br>Das Kinderhaus befindet sich in Welterod, einem kleinen Ort (ca. 500 Einw.) im rheinland-pf\u00e4lzischen Taunus, 2 km zur hessischen Landesgrenze, unweit der Loreley. Es wird seit 1994 als \u201eKinderhaus Blaues L\u00e4ndchen\u201c fortgef\u00fchrt, der Ursprung der Einrichtung liegt im \u201eKinderhaus Winkel\u201c, welches in den siebziger Jahren im Rheingau gegr\u00fcndet wurde. Resultierte zun\u00e4chst aus der Gr\u00fcnderzeit der Einrichtung und der damit verbundenen geographischen Lage besonders der Bezug zur hessischen Jugendhilfe, so werden wir l\u00e4ngst auch von Jugend\u00e4mtern anderer Bundesl\u00e4nder belegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Angebote mit gleicher Leistungsstruktur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.1 Angebote<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; 9 vollstation\u00e4re Pl\u00e4tze, in der Regel Einzelzimmer<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; 1 Inobhutnahmeplatz<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusatzangebote bei Bedarf (gesondert abzuschlie\u00dfen)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Nachbetreuung \/ Betreutes Wohnen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sozialp\u00e4dagogische Familienhilfe<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.2 Zielgruppe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.2.1 Aufnahmekriterien \/ Ausschlu\u00dfkriterien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Hauptkriterium ist in jedem Fall, dass die Hilfe zur Erziehung in einer Gruppe fachlich angemessen ist, bzw. die Integration in die Gruppe m\u00f6glich erscheint.<br>Wir nehmen Kinder bei uns auf, die ein liebevoll-konsequentes p\u00e4dagogisches Umfeld ben\u00f6tigen, um in eine selbst\u00e4ndige und eigenverantwortliche Rolle wachsen zu k\u00f6nnen.<br>Es sind Kinder aus<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Familien, in denen vor\u00fcbergehend oder auf Dauer eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung nicht gew\u00e4hrleistet ist<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Pflegefamilien, die nicht mehr die im Einzelfall notwendige und geeignete Hilfe zur Erziehung anbieten k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; psychiatrischen Kliniken<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; anderen Heimen der Erziehungshilfe<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder m\u00fcssen in der Lage sein, \u00f6ffentliche Kinderg\u00e4rten, Schulen bzw. Sonderschulen und regul\u00e4re Ausbildungsg\u00e4nge besuchen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht aufgenommen werden Kinder und Jugendliche mit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; schweren k\u00f6rperlichen oder geistigen Behinderungen, die pflegerischer Betreuung bed\u00fcrfen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; gravierenden Suchtproblemen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; massiv ausgepr\u00e4gtem delinquenten Verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Aufnahme wird auf Grundlage eines Hilfeplanes vereinbart. Die Dauer der Ma\u00dfnahme wird mit dem zust\u00e4ndigen Jugendamt und den Eltern abgestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.2.2 Rechtsgrundlagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00a7 27 SGB VIII Hilfe zur Erziehung i. V. m.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00a7 34 SGB VIII Heimerziehung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00a7 41 SGB VIII Hilfe f\u00fcr junge Vollj\u00e4hrige<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00a7 42 SGB VIII Inobhutnahme<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.3 Fachliche Ausrichtung des Angebotes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.3.1 P\u00e4dagogische Zielsetzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00f6rderung der Kinder und Jugendlichen im biographischen Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erkennen der pers\u00f6nlichen Rolle im Familiensystem k\u00f6rperlichen Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; K\u00f6rperwahrnehmung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; eigenst\u00e4ndige K\u00f6rper- und Gesundheitspflege<\/p>\n\n\n\n<p>geistigen Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Allgemeinbildung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Phantasie<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kreativit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Flexibilit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sach- und Handlungskompetenz emotionalen Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Selbstbewu\u00dftsein<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Selbstwertgef\u00fchl<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Beziehungsf\u00e4higkeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; emotionale Stabilit\u00e4t gesellschaftsspezifischen Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Selbstbestimmung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Selbst\u00e4ndigkeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; (Un-)Rechtsbewu\u00dftsein<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; eigenes Wertesystem unter Ber\u00fccksichtigung demokratischer Regeln<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; F\u00e4higkeit und Bereitschaft zu Verantwortungs\u00fcbernahme<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; sinnhafte Freizeitgestaltung sozio-kulturellen Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kultur- und Sozialkompetenzen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; eigene ethische\/religi\u00f6se Weltanschauung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kritik- und Toleranzf\u00e4higkeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zivilcourage<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.3.2 Methodische Grundlagen bez\u00fcglich der p\u00e4dagogischen Zielsetzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(unter Ber\u00fccksichtigung des systemisch ressourcenorientierten Ansatzes)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erstellen einer Anamnese<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Auswertung und Zielformulierung gemeinsam mit Eltern und Jugendamt biographischer Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; p\u00e4dagogisch\/therapeutische Unterst\u00fctzung beim Finden einer angemessenen Rolle in der Familie<\/p>\n\n\n\n<p>k\u00f6rperlicher Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Gesundheitsvorsorge (regelm\u00e4\u00dfige, begleitete Arztbesuche, Unterst\u00fctzung bei der medizinischen Behandlung auf allgemeinmedizinischer und Naturheilbasis)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sorge f\u00fcr eine ausgewogene Ern\u00e4hrung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Drogenpr\u00e4vention<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; internes Angebot von sportlichen Aktivit\u00e4ten, Hilfen zur Teilnahme bei Sportvereinen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; alters- und geschlechtsspezifische Anleitung zu K\u00f6rperpflege und Hygiene<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; sexuelle Aufkl\u00e4rungsarbeit (Sexualit\u00e4t, Verh\u00fctung, Aids)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hinf\u00fchrung zur Akzeptanz gegen\u00fcber dem Intimbereich<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sorge f\u00fcr ausreichend Schlaf durch Vereinbarung von Bettgehzeiten, Angebote von Bettgehritualen<\/p>\n\n\n\n<p>geistiger Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Auswahl von geeigneten Schulformen in Zusammenarbeit mit Eltern, Jugendamt, Schulbeh\u00f6rde und diagnostisch-therapeutischen Institutionen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hausaufgabenbetreuung, Lerntraining durch Lernprogramme<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; wecken von Erfindungsgeist durch Bereitstellung von Bauk\u00e4sten, Computer, Werkstatt usw.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfestellung bei der Wissensvermittlung durch Internet, B\u00fccherei, Museen, Zeitung etc.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; gemeinsame Reflektion des Medienangebotes<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; musische und k\u00fcnstlerische Angebote<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; erlebnisp\u00e4dagogische Impulse<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Anregung zur Selbstreflektion in Gruppen- und Einzelgespr\u00e4chen, durch Rollenspiele u. \u00e4.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erarbeiten von verschiedenen Handlungsstrategien<\/p>\n\n\n\n<p>emotionaler Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; familien\u00e4hnliches Zusammenleben des Leiterehepaares mit den Kindern unter Einbeziehung eines Bezugsbetreuersystems<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Aufbau und F\u00f6rderung von Vertrauen und Beziehungsf\u00e4higkeit durch konstante Bezugspersonen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Achtung der Privatsph\u00e4re der Kinder und Jugendlichen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Aufarbeitung erlittener emotionaler Verletzungen und psychosozialer Defizite in Kooperation mit therapeutischen Fachkr\u00e4ften<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; St\u00e4rkung positiver Ressourcen und positiven Verhaltens<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sensibilisierung f\u00fcr Bed\u00fcrfnisse (eigene und die anderer Personen)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Definieren und durchsetzen eigener Grenzen \/ Wahrnehmen und respektieren die der anderen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Anbahnung und Pflege der Beziehung zwischen Eltern und Kindern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; F\u00f6rderung regelm\u00e4\u00dfiger Eltern-Kind-Kontakte<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Angebot regelm\u00e4\u00dfiger Eltern-Betreuer-Gespr\u00e4che<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Unterst\u00fctzung der Interessen des Kindes<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vermittlung von Schutz und Geborgenheit durch Verl\u00e4\u00dflichkeit und Hilfe in Krisensituationen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Anleitung bei gruppendynamischen \u00dcbungen und Gesellschaftsspielen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Haltung von Tieren, den Aspekt der positiven Wirkung auf Psyche und Sozialverhalten ber\u00fccksichtigend (z. Zt. Hund, Katze)<\/p>\n\n\n\n<p>gesellschaftsspezifischer Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einbeziehung der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshal Rosenberg (Beobachtungen, Gef\u00fchle, Bed\u00fcrfnisse, Bitten)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sozialkokompetenztraining und Gewaltpr\u00e4vention<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; gemeinsames Erarbeiten von hausinternen Regeln und Konsequenzen mit den Kindern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ein\u00fcben demokratischen Verhaltens durch Kinderparlament<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Bef\u00e4higung zu Einsicht in und Einhaltung von Regeln durch Vorleben, Gespr\u00e4che und konsequentem Erzieherverhalten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Bef\u00e4higung zur Verantwortungs\u00fcbernahme durch \u00dcbertragung von Diensten, freiwilligen T\u00e4tigkeiten und evtl. durch Haltung von Haustieren<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ein\u00fcben von Alltagsbew\u00e4ltigungstechniken (z. B. hauswirtschaftliche T\u00e4tigkeiten, Geldumgang, Einkaufen, Uhr lesen, gutes Benehmen, Verkehrserziehung durch Polizei, Umgang mit \u00d6ffentlichen Verkehrsmitteln)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hinf\u00fchrung zur Gesch\u00e4ftsf\u00e4higkeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Besuche von und Schriftverkehr mit Beh\u00f6rden\/Institutionen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfestellung bei der Berufsfindung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Stellen f\u00fcr Praktika finden<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Unterst\u00fctzung beim Schreiben von Bewerbungen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorbereitung von und ggf. Begleitung bei Vorstellungsgespr\u00e4chen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfestellung zur Mobilit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Motivation zum F\u00fchrerschein<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Unterst\u00fctzung beim Ansparen von Taschengeld durch Aushandeln eines monatlichen Sparbetrages<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorbereitung auf Doppelbelastung der Geschlechterrolle hinsichtlich Erziehung und Beruf<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hinf\u00fchrung zur Auseinandersetzung mit Wertvorstellungen (politische M\u00fcndigkeit)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Interesse wecken<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Informationsvermittlung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Diskussionen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Teilnahme an politischen Veranstaltungen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hinf\u00fchrung zu sinnhafter Freizeitgestaltung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; interne und externe Angebote<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; gemeinn\u00fctzige Vereine\/Hilfsorganisationen<\/p>\n\n\n\n<p>sozio-kultureller Bereich:<\/p>\n\n\n\n<p>Mittels Vorleben, Gespr\u00e4chen, Rollenspielen, Medien, Literatur, Exkursionen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfe bei der Entwicklung eines eigenen ethisch\/humanistischen\/religi\u00f6sen Standpunktes<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Informationsvermittlung \u00fcber andere Kulturen und Religionen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sensibilisierung f\u00fcr geschichtliche, wirtschaftliche und soziale Zusammenh\u00e4nge<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; F\u00f6rderung von tolerantem und kritischem Denken und couragiertem Handeln<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erarbeiten von gewaltfreien Konfliktl\u00f6sungsstrategien<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erziehung zu Umweltbewu\u00dftsein<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Struktur des Angebotes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1 Angebotsspezifische Basisleistungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.1 R\u00e4umliche Gegebenheiten und Bewirtschaftung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.1.1 Raumangebot<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Wohnr\u00e4ume stehen zur Verf\u00fcgung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; 9 Einzelzimmer<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; 1 Wohnzimmer<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Funktionsr\u00e4ume<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Au\u00dfengel\u00e4nde<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.1.2 Standort<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Kinderhaus befindet sich in Welterod, einem kleinen Ort mit ca. 500 Einwohnern im rheinand-pf\u00e4lzischen Taunus, unweit der Loreley. Landschaftlich sehr sch\u00f6n gelegen, ist es umgeben von einem 1800 qm gro\u00dfen Grundst\u00fcck. Der Ort selbst ist d\u00f6rflich gepr\u00e4gt, verf\u00fcgt jedoch \u00fcber eine gute Anbindung an wirtschaftliche und edukative Infrastrukturen. Das Kinder\u00adhaus, die ehemalige Schule von Welterod, befindet sich in der Ortsmitte gegen\u00fcber dem B\u00fcrger\u00ad\u00ad\u00ad\u00ad\u00ad\u00ad\u00ad\u00adhaus. Durch die zentrale Ortslage \u2013 in den R\u00e4umen des B\u00fcrgerhauses, bzw. auf dem Platz zwischen Kinderhaus und B\u00fcrgerhaus finden Vereinsarbeit, Feste und kulturelle Veranstaltungen statt \u2013 sind die bei uns lebenden Kinder \u201emitten im Geschehen\u201c. Ihr Mit\u00adwirken in den Vereinen (Kinder- und Jazzgymnastik, Leichtathletik, Fu\u00dfball, Jugend\u00adfeuerwehr, Mountainbike, sowie regional THW, Taekwondo u.a.) und bei Festen sowie bez\u00fcglich der kirchlichen Jugendarbeit beg\u00fcnstigt die Integration in die Dorfgemeinschaft. Zudem gestatten l\u00e4ndliche Lage und Verkehrsberuhigung ungef\u00e4hrdete Bet\u00e4tigung im Freien. Ein Kindergarten befindet sich direkt gegen\u00fcber unserem Haus. Zu allen Schularten bestehen gute Verkehrs\u00adverbindungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.1.3 Art der Versorgung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Kinderhaus versorgt sich autark ohne zus\u00e4tzliche Dienste. Die Mitarbeiter und Kinder<\/p>\n\n\n\n<p>sind einbezogen in die Planung, den Einkauf und die Zubereitung von Speisen. Beim Kochen<\/p>\n\n\n\n<p>wechseln sich unsere p\u00e4dagogischen Mitarbeiter\/innen unter Einbeziehung der Kinder ab, wodurch ein vielseitiger und abwechslungsreicher Speiseplan entsteht. Wir bereiten unsere Mahlzeiten so zu, da\u00df sie einerseits dem Geschmack der Kinder entsprechen, andererseits aber auch der Notwendigkeit einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung dienlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.1.4 Art der Bewirtschaftung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewirtschaftung des Kinderhauses wird \u00fcber Mitarbeiter\/innen sichergestellt. F\u00fcr anfallende Reparaturen und Fahrdienste ist ein Hausmeister zust\u00e4ndig. Unsere Hauswirtschafterin ist mit der W\u00e4schepflege und der Reinigung der R\u00e4umlichkeiten betraut. Fahrdienste werden von einem Fahrer oder &#8211; wo n\u00f6tig &#8211; von p\u00e4dagogischen Mitarbeitern \u00fcbernommen. Der Fuhrpark besteht aus einem Kleinbus, einem Gel\u00e4nde- und einem Kleinwagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.2 Personal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.2.1 P\u00e4dagogisches Personal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sozialp\u00e4dagogisches Personal im Umfang von 5,0 Vollstellen (insbesondere Erzieher\/innen,<br>Sozialp\u00e4dagogen\/innen und vergleichbare Ausbildungen mit entsprechenden Abschl\u00fcssen).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heimleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Heimleiter, Michael Walter (Dipl.-Sozialarbeiter) ist seine Frau, Hella Winkler- Walter (Diplom-Sozialp\u00e4dagogin, zertifizierte Referentin f\u00fcr Sozialkompetenztraining und Gewaltpr\u00e4vention in Gruppen), f\u00fcr die Tag- und Nachtbetreuung der Kinder verantwortlich. Als elternerg\u00e4nzende Bezugspersonen wohnen beide in dem privat gef\u00fchrten Haus mit den Kindern und Jugendlichen zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>P\u00e4dagogen im Gruppendienst<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Drei p\u00e4dagogische MitarbeiterInnen sind als Bezugsbetreuer u. a. f\u00fcr die Hausaufgaben- und<br>Freizeitbetreuung zust\u00e4ndig, pflegen Kontakte zu Eltern, Lehrern, \u00c4rzten der Kinder u. v. m. Hinzu kommen noch p\u00e4dagogische Kr\u00e4fte auf Honorarbasis zur Erg\u00e4nzung oder Entlastung.<br>An Wochenenden werden die Kinder in der Regel vom Heimleiter, seiner Frau und einem\/r P\u00e4dagogen\/-in betreut. Einmal im Monat \u00fcbernehmen die p\u00e4dagogischen Mitarbeiter den Wochenenddienst.<br>Die Leitung und die meisten Mitarbeiter bilden schon seit \u00fcber 20 Jahren in derselben<br>Zusammensetzung ein Team und bieten den Betreuten somit eine hohe Beziehungskonstanz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.2.2 Personal im Funktionsdienst<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Verwaltung (Schl\u00fcssel 1:30)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hauswirtschaftskraft, Hausmeister (Schl\u00fcssel 1:10)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Inhalte und Qualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1 Angebotsspezifische Basisleistungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.1 Aufnahmeverfahren \/ Diagnostik \/ Planung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Aufnahme<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Besuch in der Herkunfts- oder Pflege-Familie \/ der anderen Einrichtung \/ der Psychiatrie<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Besichtigung unserer Einrichtung durch das Kind \/ den Jugendlichen, seinen Angeh\u00f6rigen und das Jugendamt<\/p>\n\n\n\n<p>Erste Zielsetzungen nach<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erstellen einer Anamnese mit Eltern und Jugendamt<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; sozialp\u00e4dagogische Auswertung des Anamnesebogens<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. Probeaufnahme<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Aufnahme<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00e4rztliche Aufnahmeuntersuchungen (Haus-, Augen-, Zahn-, ggf. Frauenarzt, HNO,<\/p>\n\n\n\n<p>Orthop\u00e4de)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. Vorstellung bei einer psychologischen Diagnose-Einrichtung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; bei Verdacht auf Drogenmi\u00dfbrauch: Screening-Test<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. Feststellung der geeigneten Schulform<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit Eltern, Jugendamt, Schule, Therapeuten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erstellen von Entwicklungsberichten mindestens halbj\u00e4hrlich als Basis f\u00fcr Hilfeplangespr\u00e4che<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Fortschreibung der Entwicklungsziele\/-pl\u00e4ne im Zuge von Hilfeplangespr\u00e4chen<\/p>\n\n\n\n<p>Ggf. werden Fremdsprachen- oder Geb\u00e4rdendolmetscher einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.2 Versorgung \/ Betreuung \/ Erziehung \/ F\u00f6rderung \/ Bildung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wahrnehmung der Aufsichtspflicht<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Bereitstellung eines Zimmers als individueller Lebensraum, kann soweit als m\u00f6glich nach eigenen Ideen ausgestattet und -gestaltet werden (in der Regel Einzelzimmer)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Bereitstellung von Fr\u00fchst\u00fcck, Mittagessen, Abendessen, Zwischenmahlzeiten und Getr\u00e4nken<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; K\u00f6rper- und Gesundheitspflege:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Anleitung zur Hygiene<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Friseurbesuche<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Begleitung zu Haus- und Fach\u00e4rzten, z. B. Kieferorthop\u00e4de<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Motivation zur und Kontrolle der Einhaltung \u00e4rztlicher Anordnungen (Medikamente, Anti-Baby-Pille, Zahnspange u.s.w.)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hausaufgabenbetreuung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Lerntraining durch Lernprogramme<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ein\u00fcbung von Alltagsbew\u00e4ltigungstechniken<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hauswirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; handwerkliche Arbeiten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Taschengeldeinteilung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kleiderkauf<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kochen, Backen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Rad fahren, Schwimmen usw.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; p\u00e4dagogische Einzel- oder Gruppengespr\u00e4che:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einbeziehung der Gewaltfreien Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einbeziehung gespr\u00e4chstherapeutischer Elemente, z. B. aktives, wertsch\u00e4tzen des Zuh\u00f6ren, Spiegeln, Empathie<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einbeziehung von Elementen der Trauma-P\u00e4dagogik<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vermitteln von Konfliktl\u00f6sungsstrategien<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Aufzeigen ad\u00e4quater Umgangsformen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ein\u00fcbung von Verhaltensalternativen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Freizeitbetreuung:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Gemeinsames kreatives Gestalten: z. B. Herstellung eigener Kosmetika, Batiken, Seidenmalerei, Porzellanmalerei, Windowcolours, Collagen u.v.m.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Anleitung zum \/ Gemeinsames Spielen von Gesellschaftsspielen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Begrenzung hinsichtlich Zeit und Genre bei Konsolenspielen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ausfl\u00fcge (interessante St\u00e4dte, Ausland, Freizeitparks, Indoorspielpl\u00e4tze usw.)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kulturelle Angebote (Museen, Kino, Schl\u00f6sser, Festivit\u00e4ten etc)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sportliche Angebote (Fu\u00dfball, Radtouren, Schwimmbad, Wanderungen etc.)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; erlebnisp\u00e4dagogische Angebote (Klettern, Kanufahrten usw.)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Gemeinsames Anlegen von Gem\u00fcse- und Blumenbeeten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; B\u00fcchereibesuche<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Projektarbeit, z. B. Verkehrserziehung, Sexualp\u00e4dagogik, Beziehungsarbeit, AOK- Ern\u00e4hrungsberatung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; F\u00f6rderung von Sozialkontakten, \u00dcbernachten bei Freunden bzw. von Freunden bei uns<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Geburtstagsfeiern, auch unter Einbeziehungen von Freunden bzw. Schulklassen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Feste vorbereiten und durchf\u00fchren, z. B., Weihnachtsfeier, Tag der Offenen T\u00fcre, Sommerfest<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Situativ Begleitung beim Kommunion-\/Konfirmationsunterricht, sowie Planung und<\/p>\n\n\n\n<p>Durchf\u00fchrung von Kommunions- und Konfirmationsfeiern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Partizipation der Kinder und Jugendlichen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hausrunden (Kinderparlament, Erstellung von Regeln, Besprechung von Regel\u00fcberschreitungen oder Konflikten und daraus resultierenden Konsequenzen, Rollenspiele, Projekt-Vorbereitungen u.a)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Mitwirkung an der Erstellung von Entwicklungsberichten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; F\u00f6rderung von beruflicher Perspektive:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kontakte zu Klassen- und Fachlehrern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kontakte zur Agentur f\u00fcr Arbeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vermittlung von Praktika-\/ Lehrstellen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kontakte zu Lehrbetrieben<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.3 Krisenpr\u00e4vention und -intervention<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Pl\u00e4ne f\u00fcr Handlungssicherheit (siehe Anlagen)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Notfalltelefonliste<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Verhalten im Brandfall<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Fluchtwegeplan<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erste-Hilfe-Kurzanleitung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Krisenablaufplan allgemein<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sexualp\u00e4dagogisches Schutzkonzept<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Krisenablaufplan bei Anzeichen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Kindeswohlgef\u00e4hrdung (Umsetzung des \u00a7 8a SGB VIII)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Konfliktbearbeitung \/ Nachbearbeitung der Krise<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Konfliktreflektionsbogen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Rechte der Kinder<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Jugendschutzgesetz<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Was d\u00fcrfen Betreuer und Betreuerinnen nicht?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorbeugende Ma\u00dfnahmen zur Handlungskompetenz<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einzelfallbesprechungen, Selbstreflektion im Team\/Supervision<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Fortbildungen (z. B. zum Thema Gewalt, Deeskalation)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00dcbungen zur Gewaltfreien Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ersthelferausbildung aller p\u00e4dagogischen Mitarbeiter\/innen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Projektarbeit unter Einbeziehung von Polizei<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Evakuierungs\u00fcbungen ohne und mit der \u00f6rtlichen Feuerwehr<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Training\/Sicherheit im Umgang mit Feuerl\u00f6schern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Selbstverteidigungskurs f\u00fcr Mitarbeiter (z. B. Taekwondo)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Literatur (z. B. zum Thema Gewalt, Gewaltfreie Kommunikation)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erste-Hilfe-K\u00e4sten (im B\u00fcro und in Kammer neben der K\u00fcche) regelm\u00e4\u00dfig auf Vollst\u00e4ndigkeit \u00fcberpr\u00fcfen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Telefonbereitschaft, wenn nur ein Mitarbeiter im Dienst (Handynummern von Kollegen)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Exkursionen ggf. mit zwei Mitarbeitern planen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Gewaltpr\u00e4vention<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorleben von gewaltfreier Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorzeichen f\u00fcr Gewaltsituationen (Konflikte mit\/zw. Kindern) im Team kommunizieren<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ber\u00fccksichtigung belastender Faktoren in der Herkunftsfamilie: z. B. innerfamili\u00e4re Gewalt, unzureichende Erziehungskompetenz<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hausrunden\/Projekte zum Thema Gewalt\/-losigkeit und Verantwortungsbewusstsein mit Kindern thematisieren, kritischer Medienkonsum<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Projekte mit Polizei<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Selbstverteidigungskurs f\u00fcr Kinder<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Sozialkompetenztraining f\u00fcr Kinder und Mitarbeiter mit dem Ziel der<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; St\u00e4rkung des Selbstwertgef\u00fchls und F\u00f6rderung des ad\u00e4quaten Umgangs mit eigenen und fremden Gef\u00fchlen \/ Bed\u00fcrfnissen \/ Grenzen u. a.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Empathie-Entwicklung f\u00fcr Opfer, Au\u00dfenseiter usw.,<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; St\u00e4rkung des Gruppenzusammenhalts<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erlangung von Regelsicherheit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Bereitschaft zur Regeleinhaltung:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00dcbungen aus dem Bereich der Gewaltfreien Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Deeskalationstraining<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; gruppendynamische Spiele<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; kooperative \u00dcbungen aus der Erlebnisp\u00e4dagogik<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; sonstige Pr\u00e4ventionen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Helmpflicht bei Fahrrad-, Skateboard-, Roller- und Inlinerfahren<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Voraussetzung f\u00fcr Fahrradfahren im Ort ohne P\u00e4dagogen\/innen: Fahrradpass<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wertsachen der Kinder\/Jugendlichen k\u00f6nnen im B\u00fcro eingeschlossen werden<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Spinde f\u00fcr alle Kinder<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00e4ltere, verantwortungsbewusste Kids k\u00f6nnen einen Zimmerschl\u00fcssel bekommen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Rauchmelder in allen Zimmern, Gesellschaftsr\u00e4umen und Fluren<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Beschwerdemanagement<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; schriftliche Informationen des Kindes bei der Aufnahme \u00fcber seine Rechte sowie \u00fcber Personen und Institutionen, wo es Unterst\u00fctzung erhalten kann<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; beschwerdef\u00fchrende Person in ihrem Anliegen wertsch\u00e4tzen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Inhalt der Beschwerde besprechen, l\u00f6sungsorientiert bearbeiten und ggf. weiterleiten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; R\u00fcckmeldung an beschwerdef\u00fchrende Person \u00fcber unternommene Schritte und Ergebnisse<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Deeskalation und Selbstschutz<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ruhe bewahren<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kontrahenten trennen und beruhigen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Konflikt kl\u00e4ren: \u201eGuter Grund\u201c, Gef\u00fchle, Bed\u00fcrfnisse, Handlungsbitte<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. situativ notwendige durchsetzende\/sch\u00fctzende Macht aus\u00fcben<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; p\u00e4dagogische Ma\u00dfnahmen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Regelverletzungen (z. B. Rauferei, Sachbesch\u00e4digung): zeitnah Grenzen setzen, Schlichtung, Aufarbeitung und ggf. Wiedergutmachung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Normverletzung (wiederholtes und verfestigtes abweichendes Verhalten): p\u00e4dagogische Ordnungsma\u00dfnahmen, Information der Erziehungsberechtigten und im Einzelfall entscheiden, ob Einschalten der Polizei erforderlich<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Straftaten (z. B. Einbruch, Gewalttaten): Polizeianzeige, p\u00e4dagogische Ma\u00dfnahmen mit Polizei\/Jugendamt absprechen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Nachbereitung der Krise\/Konfliktbearbeitung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; mit beteiligten Personen (Konfliktreflektionsbogen)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; soziales Umfeld<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. Eltern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. Jugend\u00e4mter, Vorm\u00fcnder, Polizei<\/p>\n\n\n\n<p>4.1.4 Therapeutische Angebote<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. Abkl\u00e4rung in psychiatrischen Diagnoseeinrichtungen bei Aufnahme oder im Verlauf der Ma\u00dfnahme<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einbeziehung therapeutische Fachkr\u00e4fte zur Aufarbeitung erlittener emotionaler Verletzungen und bei Entwicklungsverz\u00f6gerungen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; psychoanalytische Therapeutien extern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. werden Psychologen anderer Fachrichtungen extern in Anspruch genommen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ergo- und Logotherapeuten werden extern aufgesucht<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; zweimonatlich Fallbesprechung mit \u00c4rztin der Tagesklinik Wiesbaden im Team<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; regelm\u00e4\u00dfig Auswertungsgespr\u00e4che mit den Therapeuten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erkenntnisse aus den Auswertungsgespr\u00e4chen werden in den p\u00e4dagogischen Alltag einbezogen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.5 Elternarbeit \/ Familienarbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>regelm\u00e4\u00dfige Elterngespr\u00e4che zur<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Motivation der Eltern zur Zusammenarbeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; wertsch\u00e4tzende Haltung gegen\u00fcber den Eltern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Erl\u00e4uterung der Vorteile einer guten Kooperation zum Wohle des Kindes<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einbeziehung in wichtige Entscheidungsprozesse<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Informationsflu\u00df zwischen Eltern und Einrichtung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Transparenz bez\u00fcglich unserer p\u00e4dagogischen Arbeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Berichte \u00fcber Entwicklung der Kinder in emotionaler und k\u00f6rperlicher Hinsicht sowie bez\u00fcglich Sozialverhalten, Schule usw.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; F\u00f6rderung der Erziehungskompetenz<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Angebot der Aussprache \u00fcber Ereignisse, Entwicklungen usw. bei den Eltern &#8211; Besuchsvor- und Nachbereitung bei Familienheimfahrten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; St\u00e4rkung der Eltern in ihrer Rolle und in ihrem Erziehungsverhalten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Regelabsprachen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Auswertung der Besuchsverl\u00e4ufe<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Krisengespr\u00e4che mit Eltern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Informationsvermittlung \u00fcber besondere Vorf\u00e4lle<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Transparenz bez\u00fcglich getroffener Ma\u00dfnahmen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einbeziehung in die Planung weiterer Schritte<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.6 Entlassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorbereitung auf die R\u00fcckf\u00fchrung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Gespr\u00e4che mit dem Kind \/ Jugendlichen, Eltern, Jugendamt<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; K\u00fcrzung der Besuchsintervalle und Verl\u00e4ngerung der Aufenthaltsdauer bei den Eltern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Abschied von der Gruppe und au\u00dferh\u00e4usigen Sozialkontakten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; auf Wunsch Umzugsdurchf\u00fchrung mit hauseigenem Kleintransporter<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorbereitung auf den Umzug in eine andere Einrichtung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Gespr\u00e4che mit dem Kind \/ Jugendlichen, Eltern, Jugendamt \/ neue Einrichtung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Begleitung zur Besichtigung der anderen Einrichtung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Abschied von der Gruppe und au\u00dferh\u00e4usigen Sozialkontakten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorbereitung auf die Verselbst\u00e4ndigung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; schrittweise Erh\u00f6hung der Anforderungen an den Jugendlichen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ein\u00fcbung im Schriftverkehr und Kontakt mit Beh\u00f6rden<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ein\u00fcbung im Aufteilen und Dokumentieren des verf\u00fcgbaren Geldes<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ein\u00fcbung im Einkauf und selbst\u00e4ndigen Kochen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfestellung beim Suchen einer Wohnung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfestellung im Kontakt zum Vermieter<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfestellung bei der M\u00f6blierung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; auf Wunsch Umzugsdurchf\u00fchrung mit hauseigenem Kleintransporter<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Nachbetreuung, falls gew\u00fcnscht<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.7 Dokumentation und Evaluation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Dokumentation der Arbeit und Ereignisse, \u00fcbersichtlich und systematisch<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Dienstbesprechungen 1 x w\u00f6chentlich 3,5 h<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Controlling-Sitzungen bez\u00fcglich Zielvereinbarungen und Ergebnissen durch monatliche Einzelfallbesprechungen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Supervision monatlich 2 h (au\u00dfer Ferienzeiten)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Entwicklungsberichte halbj\u00e4hrlich, als Grundlage f\u00fcr die jeweiligen Hilfeplangespr\u00e4che, situativ auch \u00f6fter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.8 Kooperationen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; fester Hausarzt mit ganzheitlicher Sichtweise, erkennt psychosoziale Zusammenh\u00e4nge<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Fach\u00e4rzte (Augen-, Zahn-, Frauenarzt, HNO, Orthop\u00e4de, Jugendpsychiater)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Therapeuten (Psycho-, Ergo-, Logotherapie)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Schotterblume (Verein f\u00fcr Menschen, die in ihrer Kindheit von seelischer, k\u00f6rperlicher und sexueller Gewalt betroffen waren)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Fl\u00fcsterpost (Verein zur Unterst\u00fctzung von Kindern krebskranker Eltern)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Reikimeisterin (CranioSacrale K\u00f6rperBalance; sanfte, manuelle K\u00f6rperarbeit zur Aufl\u00f6sung von Spannungszust\u00e4nden im K\u00f6rper, L\u00f6sung von Blockaden im Energieflu\u00df)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Jin Shin Jyutsu-Behandler (Jin Shin Jyutsu: Jahrtausende alte Kunst zur Harmonisierung der Energien im K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wildwasser (Sexueller Mi\u00dfbrauch)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zentrum f\u00fcr ambulante Suchtkrankenhife Koblenz (zur Suchtpr\u00e4vention)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie Rheinh\u00f6he (Diagnostik, Therapie)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Kinder- und Jugendpsychiatrie Rheinh\u00f6he<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Heilp\u00e4dagogisches Zentrum Neuwied HTZ (Diskalkulie, Legasthenie)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Polizei (Jugendbetreuer der Polizei kommt zu Themen wie Gewaltpr\u00e4vention, Verkehrs- erziehung zu uns ins Haus)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Feuerwehr (Brandschutz)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Jugendgerichtshilfe<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Agentur f\u00fcr Arbeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ausbildungsbetriebe<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Schulen, auch Wohnschulen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.1.9 Supervision \/ Fortbildung \/ Teamtraining \/ Einzelfallbesprechungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Die regelm\u00e4\u00dfig einmal monatlich stattfindende Supervision durch einen externen Supervisor gew\u00e4hrleistet die umfassende und systematische Reflektion unseres beruflichen Handelns und stellt eine arbeitsfeldorientierte Erweiterung der beruflichen Kompetenz sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Alle p\u00e4dagogischen Mitarbeiter bilden sich st\u00e4ndig weiter durch Fortbildungen, die in die sozialpolitische Entwicklung eingebunden sind, z. B. zu Themen wie Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, Eigensicherung\/Pr\u00e4vention\/Deeskalation, Familienaktivierende Heimerziehung, L\u00f6sungsorientierte Gespr\u00e4che, Gewaltpr\u00e4vention, Gewaltfreie Kommunkation, sexueller Mi\u00dfbrauch, Traumap\u00e4dagogik.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; In monatlichem Rhythmus finden Teamtraining-Einheiten statt. Zum einen werden hier Informationen aus Fortbildungen an das Team vermittelt. Im Sinne von \u201alearning-by-doing\u2018 legen wir den Schwerpunkt auf Selbsterfahrung durch gruppendynamische \u00dcbungen zur Verbesserung der teaminternen Kommunikation, Kooperation und Solidarit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Mindestens einmal monatlich trifft das Team sich zu Einzelfallbesprechungen. In ihnen soll die aktuelle Situation eines Kindes eruiert, w\u00fcnschenswerte und erreichbare Ziele formuliert und Methoden hierf\u00fcr erarbeitet werden. Au\u00dferdem sollen in fr\u00fcheren Besprechungen angestrebte Teil-Ziele auf ihre Umsetzung \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Einrichtungsspezifische Zusatzleistungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; W\u00e4nde der Kinderzimmer anmalen nach W\u00fcnschen der Kinder<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; M\u00f6glichkeit der eigenen Haustierhaltung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Teilnahme an politischen Veranstaltungen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hilfestellung zur Mobilit\u00e4t (Motivation zum F\u00fchrerschein, Unterst\u00fctzung beim Ansparen von Taschengeld)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Tag der offenen T\u00fcre<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00d6ffentlichkeitsarbeit (regionale Presse)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Begleitung zu wichtigen Terminen wie \u00c4rzten, Beh\u00f6rden, Lehrstellen, Polizei<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einstudieren von kleinen Theaterst\u00fccken<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Inkognito-Aufnahmen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hospitation der p\u00e4dagogischen Mitarbeiter in Schule<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Begleitung zur Schulbushaltestelle<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Fahrdienste zu Schulen (z.B. Waldorfschule)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zuzahlung zu Klassenfahrten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; hausinterne Turnstunde (in den R\u00e4umen des benachbarten B\u00fcrgerhauses)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; autogenes Training 1 x Woche<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Besuch von Freizeitparks<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ferienfreizeiten intern und extern, z. B. AWO<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; erlebnisp\u00e4dagogische Angebote z. B. Klettertouren, Trampolino, Offroadtouren mit Gel\u00e4ndewagen, Mountainbikes u.a.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Einrichtungsspezifische Elternarbeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; regelm\u00e4\u00dfige Abholung\/Heimfahrten von Eltern bzw Kindern an Besuchswochenenden oder in Ferien, z. T. mit hauseigenem Kfz<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Abholung von Eltern zu Besuchen in der Woche, z.T. mit hauseigenem Kfz<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Unterst\u00fctzung bei Entschuldung der Eltern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Beh\u00f6rdeng\u00e4nge von Eltern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Familientag zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch der Eltern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zusatzleistungen in Kooperation mit anderen Anbietern<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Vorbereitung, Durchf\u00fchrung und Nachbereitung von politisch bildenden Unter- nehmungen, wie z. B. des Besuches der Gedenkst\u00e4tte Hadamar f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ern\u00e4hrungsberatung durch AOK<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Verkehrserziehung durch Polizei<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zusammenarbeit mit schulpsychologischem Dienst<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zusammenarbeit mit externer Therapeutin, kommt in die Einrichtung<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zusammenarbeit mit psychologischen Diagnoseeinrichtungen (HTZ u.a)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Aufsuchen externer Hilfsorganisationen wie Wildwasser, Drogenberatungsstelle<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Zusammenarbeit mit externen Therapeuten: Logo-, Ergo- und Psyhotherapie<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Begleitung zum und Anleitung im Fitne\u00dfstudio f\u00fcr Kinder mit Haltungssch\u00e4den<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.1 R\u00e4umliche Gegebenheiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bedarf werden die R\u00e4umlichkeiten des gegen\u00fcberliegenden B\u00fcrgerhauses angemietet, z. B., f\u00fcr Sozialkompetenztraining, hauseigene Turnstunde, Eltern- und Verwandtentreffen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.2 Erforderliches Personal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; f\u00fcr Sozialkompetenztraining zertifizierte Referentin f\u00fcr Deeskalation und Gewaltpr\u00e4vention<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; f\u00fcr erlebnisp\u00e4dagogische Angebote ausgebildete Erlebnisp\u00e4dagogin<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; f\u00fcr Turnstunde ausgebildete \u00dcbungsleiterin (Mitarbeiterin)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; ggf. Aufstockung bei Angebotserweiterung (z. B. SPFH)<\/p>\n\n\n\n<p>Welterod, 02.2022<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Gesamteinrichtung 1.1 Tr\u00e4ger Das Kinderhaus \u201eBlaues L\u00e4ndchen\u201c ist eine private Einrichtung der Jugendhilfe. Tr\u00e4ger und Leiter ist Herr Michael Walter, Diplom-Sozialarbeiter. 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